Child-friendly Justice 2020 - Blog

24. Januar 2017
Mit einer Allianz von Partnerorganisationen setzen wir uns für die Integration einer Ombudsstelle für Kinderrechte in die NMRI (Nationale Menschenrechtsinstitution) der Schweiz ein.

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Schweiz braucht ein Ombudsoffice für Kinder und Jugendliche

10. Dezember 2015

Derzeit gibt es in der Schweiz keine unabhängige offizielle Beschwerdestelle für Kinder, die von Verfahren und Massnahmen betroffen sind. Es bedarf deshalb dringend eines Ombudsoffices speziell für Kinder und Jugendliche.

Dies sind die 5 wichtigsten Gründe dafür:

  1. Bei wichtigen Entscheidungen, die das Leben von Kindern und Jugendlichen betreffen, bietet das Ombudsoffice eine unabhänige Anlaufstelle an. Eine solche offizielle Institution gibt es derzeit nicht in der Schweiz.

Die Individualbeschwerde stärkt Kinderrechte in der Schweiz

20. November 2015

“Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.” – Charles Dickens

Heute, am 20. November 2015, ist internationaler Tag der Kinderrechte. Dies ist nicht nur der Jahrestag, an dem der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention 1989 gedenkt wird, sondern auch ein politischer Tag, welcher die Rechte von Kindern in das öffentliche Bewusstsein rückt. Wir nehmen ihn deshalb zum Anlass, um auf eine wichtige bevorstehende Entscheidung zu Kinderrechten in der Schweiz aufmerksam zu machen.

KESB – die richtige Institution für eine schwierige Aufgabe

19. April 2015

Seit der Einführung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes (KESR) im Jahr 2013 stehen die neu geschaffenen Behörden, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB), im gesellschaftlichen und politischen Kreuzfeuer. Auch wir, die Kinderanwaltschaft Schweiz, werden immer wieder nach unserer Meinung zur KESB gefragt. Die Antwort formulieren wir in diesem Beitrag  alle Einschätzungen dabei beruhen auf Erfahrungswerten aus der Beratung von Kindern und Jugendlichen und aus Kontakten mit Behörden.

Meilenstein auf dem Weg zu einer kindgerechten Justiz in der Schweiz bis im Jahr 2020

6. Februar 2015

Der 21. und 22. Januar 2015 waren wichtige Tage für Kinderrechte in der Schweiz: Eine Delegation der Schweizer Regierung wurde in Genf vom UN-Kinderrechtsausschuss zur Situation der Kinderrechte in der Schweiz befragt. Der Ausschuss prüfte zum zweiten Mal nach 2002, ob und wie die Schweiz ihre Verpflichtungen der UN-Konvention über die Rechte des Kindes umsetzt. Diese Überprüfung ist eine Folge der schweizerischen Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1997.

Eine kindgerechte Justiz zum Schutz der Kinder

8. Januar 2015

Kinderanwaltschaft Schweiz fordert die umfassende Umsetzung der Leitlinien für eine kindgerechte Justiz. Der wichtigste Handlungsbedarf besteht beim Recht auf Gehör und Meinungsäusserung, im Bezug auf eine Rechtsvertretung, auf Information und der Schaffung einer Ombudsstelle. Kinder und Jugendliche, die mit dem Rechtssystem in Berührung kommen, befinden sich in einer belastenden Situation. Um diese Kinder zu schützen, ist ein kindgerechtes Rechtssystems unerlässlich. Es fusst auf folgenden Pfeilern:

Kinder im rechtslosen Raum

19. Dezember 2014

Der Alltag lässt uns schnell vergessen: Vor 1997 galten Kinder in der Schweiz rechtlich noch als “schutzbedürftige Objekte”. Erst im Jahr 1997 ratifizierte die Schweiz als eines der letzten Länder die UN-Kinderrechtskonvention und sollte Kinder seither als Subjekte mit eigenen Rechten betrachten.

Kinder und Jugendliche können Namenswahl neu mitbestimmen

1. Dezember 2014

Unser Themenschwerpunkt im Jahr 2014 und 2015 ist das “Recht auf Gehör und Meinungsäusserung”. Kurz vor dem Jahresende hat sich das Bundesgericht in einem Entscheid klar für die Urteilsfähigkeit und damit die Mitbestimmung eines zwölfährigen Kindes in Bezug auf sein Namensrecht ausgesprochen. Das freut uns ganz besonders.

Seiten

Der erste Kontakt mit der Justiz soll im Leben eines Kindes keine einschüchternde Erfahrung sein! Vielmehr muss das Kind als junger Mensch ernst genommen werden und seinem persönlichen Entwicklungsstand entsprechend respektiert und ins Verfahren einbezogen werden.

Beat Flach, Nationalrat

Beat Flach, NR GLP
Ich danke meinen Kindern, dass sie den Mut hatten, ihren Willen zu äussern.

Mutter

Als Kinderanwalt konnte ich den Willen eines Mädchens dem Gericht und allen Parteien kundtun und es wurde ihrem Willen entsprochen. Dadurch beruhigte sich die konfliktbehaftete Beziehung. Mit meinem Beruf kann ich Kinder unterstützen und unmittelbar zur Lösungsfindung beitragen. Das ist mir wichtig.

Rolf Besser

Rolf Besser, Kinderanwalt
Ich habe jetzt einen Anwalt, der gleichzeitig mein Schutzengel ist.

Junge

Das Ziel, dass Kinder und Jugendlichen in ihren schwierigen Lebenssituationen gestärkt und nicht zusätzlich belastet werden, beeindruckt, berührt und überzeugt uns sehr.

Sibylle Feltrin, AVINA STIFTUNG

Sibylle Feltrin, Geschäftsführerin AVINA STIFTUNG
Kinder und Jugendliche haben Rechte. Aber sie müssen diese auch wahrnehmen können. Dafür braucht es die Kinderanwaltschaft.

Urs Lauffer

Verwaltungsratspräsident RAHN AG, Steinmaur
Die Kinderanwaltschaft gibt unseren Kindern und Jugendlichen eine Stimme. Das finde ich wichtig.

Pierin Vincenz

Dr. Pierin Vincenz, Verwaltungsratspräsident Helvetia Gruppe
Er ist der coolste Anwalt aller Zeiten. Ich konnte ihm alles anvertrauen und er hätte mich nie hängen lassen.

Mädchen